Abschlussbericht Jugendmannschaft

21. Mai 2010
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Nach insgesamt 18 Begegnungen hat unsere Jugendmannschaft in Ihrer ersten Saison den unseres Erachtens guten sechsten Platz (von 10) erreicht. Hierzu nochmals herzliche Gratulation! Spielt man erstmals in einer Mannschaft und gegen fremde Gegner, macht einem die Nervosität und die Unerfahrenheit, insbesondere in knappen Spielen, oft noch einen Strich durch die Rechnung. (Anm. d. R.: Manche bekommen noch nach 60 Jahren Spielerfahrung in wichtigen Spielen den Flattermann! Wobei hier keine Namen genannt werden sollen.) Auch müssen manche unserer Jungs noch lernen, dass man hungrig kein Spiel bestreiten sollte.

Mit ein Grund, warum wir auch so stolz auf unsere Jugendmannschaft sind, ist die Tatsache, dass sich diese nahezu selber organisiert. Von der älteren Generation müssen keine Ersatzspieler, Fahrer oder bspw. Spielverlegungen organisiert werden. Wesentlichen Anteil daran hat Markus der Mannschaftsführer. Dem gebührt nicht nur Dank, sondern auch Respekt für diese Leistung!

Im folgenden die Ergebnisse der einzelnen Spieler:

vorderes Paarkreuz

Kai mit 19:13 Spielen und Rang 6 von 46 in der Rangliste
Sebastian mit 11:15 Spielen und Rang 14
Markus mit 2:0 Spielen und Rang 20

hinteres Paarkreuz

Markus mit 20:2 Spielen und Rang 1 von 63 in der Rangliste!!!
Max mit 2:14 Spielen und Rang x

Doppel

Kai + Sebastian mit 9:5 Spielen und Rang 5 von 117
Markus + Max mit 2:9 Spielen und Rang x

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Showdown im Abstiegskampf in Schwörstadt

11. April 2010
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Vor dem eigentlichen Spielbericht zum großen Spiel im Abstiegskampf in Schwörstadt nochmals ein Blick in die Tabelle. Schwörstadt stand, wie wir auch, vor dem zweitletzten Spieltag mit 10:22 Punkten da; allerdings mit dem besseren Satzverhältnis von -21 (wir -32). Schwörstadt also auf dem drittletzten Tabellenplatz, wir auf dem zweitletzten und hinten dran dann noch Lörrach mit 8:24. Falls Lörrach an diesem zweitletzten Spieltag gewinnen sollte, könnten diese, je nach Spielausgang bei uns, auch noch mal aktiv im Abstiegskampf mitmischen. Ein Sieg gegen Schwörstadt würde unsere Ausgangslage entscheidend verbessern, ein Unentschieden wäre nicht sehr hilfreich, eine Niederlage desaströs. Mit anderen Worten, es geht um die Wurst und entsprechend angespannt waren alle Beteiligten (Anm. d. R.: Außer eventuell Helmut mit seinen 65 Jahren Spielerfahrung).

Das Hinspiel gegen Schwörstadt haben wir daheim ja recht klar mit 9:3 gewonnen. Es muss aber erwähnt werden, dass seiner Zeit bei Schwörstadt die Nummer zwei gefehlt hat. Im Abstiegskampf haben wir dieses Glück nicht nochmal erwartet. Und so war es dann auch. Schwörstadt war vollzählig. Wir zwar auch, aber was man davon halten darf, dazu mehr weiter unten.

Der Start verlief ganz ordentlich. Sowohl Doppel 1 mit Klaus und Jörn, als auch Doppel 3 mit Rebecca und Dennis konnten punkten. Doppel 2 mit Helmut und Gunnar verloren zwar in drei Sätzen, dieses aber alle sehr knapp. Im vorderen Paarkreuz verlor Klaus sein erstes Einzel. Dafür konnte Helmut in einem extrem umkämpften Spiel gegen die gegnerische Nummer 1 in fünf engen Sätzen gewinnen. In der Mitte gab Jörn gegen einen in der Tat schlagbaren Gegner gleich mal die ersten beiden Sätze ab. Aus dem Publikum war zu hören, dass man seine Knie vor Nervosität hat zittern sehen (Anm. d. R.: Es wird nicht gewagt zu widersprechen). Den dritten Satz konnte er dann in der Verlängerung für sich entscheiden und hat dann doch tatsächlich auch noch die folgenden beiden Sätze gewonnen. Nach Aussage von Jörn hatte er das Spiel jederzeit unter Kontrolle, wollte dieses aber für die doch zahlreich erschienenen Zuschauer (ca. 20) lediglich etwas spannend machen (Anm. d. R.: Dies ist ihm ohne Zweifel gelungen). Dennis konnte gegen „Brachial“-Müllerleile wenig ausrichten und verlor in drei Sätzen. Im hinteren Paarkreuz konnte sich Gunnar in vier Sätzen gegen seine schussgewaltige Gegnerin durchsetzen. Im Hinspiel waren dafür noch fünf sehr knappe Sätze notwendig. Auch Rebecca zeigte Nerven und spielte in bislang ungeahnt überlegter Art und Weise und gewann ihr Spiel in vier jeweils recht engen Sätzen. Es hat den Anschein, dass bei ihr ein gewisser Knoten geplatzt ist (Anm. d. R.: Besser spät als nie). So stand es nach der ersten Runde komfortable 6:3 für uns. Man sollte meinen, dass dies für einen Sieg ausreichen müsste. Die zweite Runde verlief dann aber alles andere als geplant. Klaus und Helmut verloren jeweils ihre beiden zweiten Einzel. Jörn hatte gegen „Brachial“-Müllerleile genauso wenig auszurichten wie Dennis, verlor und bekam sogar noch einen Streifschuss am Ohr ab (Anm. d. R.: Bei einem Volltreffer hätte das Spiel wahrscheinlich für mehrere Minuten unterbrochen werden müssen). Ja und Dennis, von dem ja schon seit längerem mal wieder ein Sieg erwartet wurde, hat auch gegen seinen zweiten, durchaus bezwingbaren Gegner gepatzt und verloren. So wird aus einer 6:3 Führung ein 6:7 Rückstand. Sehr zur Freude von Gunnar und Rebecca, welche jetzt, sollte noch ein Unentschieden oder gar ein Sieg rauskommen, unbedingt gewinnen müssen. Beide lieben es unter Druck zu spielen. Den Start machte Gunnar, welcher seinen ebenfalls mit Material ausgestatteten Gegner sukzessive zu Fehlern verleitete und so dieses Spiel nach vier Sätzen für sich entscheiden konnte. Rebecca zog nach und spielte abermals sehr überlegt gegen ihre offenkundig ebenfalls sehr angespannte Gegnerin und gewann überlegen in drei Sätzen. Somit war das Unentschieden schon mal gesichert. Aber wie eingangs erwähnt nützt ein solches in der aktuellen Lage wenig. Muss es das Schlussdoppel halt noch versuchen zu richten. Kein leichtes Unterfangen gegen einen Materialspieler und dessen schussgewaltigen Partner („Brachial“-Müllerleile). Alles, was Klaus und Jörn zu hoch vom Materialspieler retournieren, wird von dessen Mitspieler gnadenlos abgeknipst. Der Start war dann aber besser als erwartet und die ersten beiden Sätze konnten Klaus und Jörn für sich entscheiden. Die folgenden beiden gingen dann aber an die Gegenseite. Der vierte Satz sogar mit 1:11. Dies lies für den fünften Satz nichts Gutes erwarten. In diesem ging es hin und her mit langen und überaus sehenswerten Ballwechseln. An Spannung war dieses Spiel kaum noch zu überbieten. Am Ende hieß der Sieger bei einem Stand von 11:8 aber Lauchringen. Klaus und Jörn gaben danach einhellig zu Protokoll, dass sie das Spiel jederzeit voll unter Kontrolle hatten und dieses lediglich ….. (Anm. d. R.: bla, bla, bla). Jedenfalls klagte Dennis, während dem Doppel vor Aufregung Bauchkrämpfe bekommen zu haben und die Anspannung beim extra angereisten Günter Salzmann schien noch Minuten nach dem Spiel nicht nachlassen zu wollen.

Endstand 9:7 = Ziel erreicht

Matchwinner eindeutig das hintere Paarkreuz mit Gunnar und Rebecca, welche jeweils beide Einzel gewinnen konnten. Rebecca noch dazu das Doppel und dieses sogar mit Handicap (Anm. d. R.: Auch unter dem Namen Dennis bekannt).

Vor dem letzten Spieltag stehen wir somit mit 12:22, Schwörstadt mit 10:24 und Lörrach, welche verloren haben mit 8:26 Punkten da. Lörrach damit weg vom Fenster. Mit einem Unentschieden gegen Rickenbach am letzten Spieltag hätten wir es auf alle Fälle geschafft, selbst wenn Schwörstadt gegen Murg gewinnen sollte. Es wird gemunkelt, dass erste Kontakte zu Murg hinsichtlich Motivationssteigerung aufgenommen wurden.

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Sonntagsspiel gegen Schopfheim-Fahrnau 3

30. März 2010
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Am Sonntag daheim das zweite Spiel für dieses Wochenende. Und zwar gegen Schopfheim-Fahrnau 3, die sich ja, wie unten beschrieben, mit dem Sieg am Abend zuvor gegen Weil vom Abstiegskampf etwas befreit haben. Trotzdem möchten auch sie nichts dem Zufall überlassen und sind entsprechend mit Starbesetzung angereist. Die von uns gehegten Hoffnungen auf einen deformierten, restalkoholisierten Gegner sollten sich leider nicht bewahrheiten.

Ein geglückter Start gab aber gleich von Anfang an Rückenwind. Sowohl Doppel 1 mit Jörn und Klaus als auch Doppel 3 mit Rebecca und Dennis waren erfolgreich. Doppel 2 mit Helmut und Gunnar mussten sich im fünften Satz in der Verlängerung geschlagen geben. Bei den Einzeln knüpfte das vordere Paarkreuz mit Klaus und Helmut nahtlos an den Vorabend an und gewann in der ersten Runde beide Einzel. In der Mitte dann wieder Flitzepiepen. Beim Spiel von Jörn hat wahrscheinlich halb Lauchringen mitbekommen, dass dieser gegen einen augenfällig schlagbaren Gegner nichts, aber auch gar nichts auf die Reihe bekam. Außer lautstarkes Gemotze, vor den immerhin acht Zuschauern, war nichts zu sehen. Auch Dennis konnte in seinem ersten Einzel rein gar nichts ausrichten. Im hinteren Paarkreuz konnte Gunnar sein erstes Spiel teilwiese mit offensiven Tendenzen!!! für sich entscheiden. Er war von seinen Bällen teilweise mehr überrascht wie sein Gegner. Rebecca blieb in der ersten Runde, ebenfalls gegen einen schlagbaren Gegner, leider erfolglos. Zwischenstand 5:4. Könnte besser sein, aber auch schlechter. In der zweiten Runde bewies Helmut endgültig, dass er mehr oder weniger wieder der Alte ist und gewann auch sein zweites Spiel. Klaus hingegen musste passen. Jörn, der sich nach seinem katastrophalen, aber dafür lautstarken ersten Einzel eine offenbar dringend notwendige Auszeit am Klavier im Musikzimmer gegönnt hat und vom Rest der Mannschaft inklusiv Zuschauer vor seinem zweiten Spiel anscheinend über eine ¼ Stunde überall gesucht wurde, spielte wie ausgewechselt und gewann dieses souverän mit 3:0. (Anm. d. R.: Wenn´s Klavierspielen hilft.) Dennis hingegen blieb dem Motto der Flitzepiepen treu und verlor auch sein zweites Einzel. Im hinteren Paarkreuz konnte Gunnar dafür auch sein zweites Einzel für sich entscheiden. Das Gewinnerspiel wurde aber von Rebecca beigesteuert. In einem überaus knappen und vor Spannung kaum zu überbietenden Spiel (14:12, 12:10; 8:11, 11:8) machte sie den entscheidenden Punkt zum 9:6. Hier fielen nicht nur bei ihr ganze Felsbrocken vom Herzen. Zumal Klaus und Jörn im parallel laufenden Schlussdoppel bereits 1:2 zurück lagen. Das hätten die beiden natürlich noch umgebogen, wenn es nötig gewesen wäre, aber sie gönnen das Rampenlicht auch gern mal anderen.

Den Abschiedskampf haben wir mit diesem Sieg damit auf die letzten beiden Spiele verlegt. Wäre nicht schlecht, wenn wir für diese nach lörracher Manier mal zwei drei Stars aufbieten könnten.

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Spiel gegen den Tabellenführer

30. März 2010
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Am vergangenen Samstag ging es zum Tabellenführer nach Schopfheim-Fahrnau 2. Wie es ein Spiel gegen den Tabellenführer nun mal so an sich hat, wurden die Aussichten durch die Reihe eher bescheiden eingeschätzt.

Der Start war dann aber vielversprechend. Zwar konnte nur Doppel 1 mit Klaus und Jörn punkten, aber auch die beiden anderen Doppel gingen jeweils über fünf Sätze und nur äußerst knapp verloren. Doppel 3 mit Rebecca und Dennis gar im fünften Satz in Verlängerung. Es wird bislang noch heftig diskutiert, wer von beiden mehr den Flattermann bekommen hat. Bei den Einzeln ging es positiv weiter. Sowohl Klaus als auch der wieder hergestellte Helmut waren in der ersten Runde erfolgreich. Also gingen wir gegen den Tabellenführer mit 3:2 in Führung. Danach aber dann die schon altbekannte und wie eine Seuche am Fuß klebende Ernüchterung. Von den restlichen vier Kollegen mit Namen Jörn, Dennis, Gunnar und Rebecca gibt es lediglich eine Nullrunde zu berichten (Anm. d. R.: Flitzepiepen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Die letzten Flitzepiepen!) Das vordere Paarkreuz legte noch eins oben drauf und gewann auch in der zweiten Runde beide Spiele! Das sollte eigentlich Ansporn genug sein, um vom Rest der Mannschaft mal ein paar Pünktchen zu erwarten. Aber vergesst es. Auch in der zweiten Runde kam von den Flitzepiepen rein gar nichts. Man sollte ihnen das warme Wasser beim Duschen abdrehen. Endstand 5:9, obwohl es so vielversprechend angefangen hat.

Ernüchternd kam hinzu, dass in der Halle parallel das Spiel von Schopfheim-Fahrnau 3 gegen Weil stattfand. Schopfheim-Fahrnau 3 bisweilen auch Mitglied im Club der Abstiegskandidaten. Leider ging dieses Spiel mit 9:6 an Schopfheim-Fahrnau 3. Mit anderen Worten, die Chancen für unseren Abstieg haben sich dadurch weiter stark verbessert.

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Vielleicht klappt es ja gegen Grenzach-Wyhlen

15. März 2010
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In der Vorrunde konnte auswärts gegen Grenzach-Wyhlen ein 8:8 erzielt werden. Gut, da war Markus noch ein letztes mal dabei, aber trotzdem ist diese Mannschaft zu schlagen. Mit Heimvorteil und etwas Glück sollte da was machbar sein. Entsprechend positiv war die Stimmung beim Einspielen.

Der Start verlief erfolgversprechend. Doppel 1 mit Klaus und Jörn patzten zwar in vier Sätzen. Doppel 2 mit Helmut und Gunnar und einmal mehr unser Doppel 3 mit Rebecca und Dennis waren dafür erfolgreich. Dann aber die großen Enttäuschung. Die Einzel können wir im Schnelldurchlauf machen. Klaus gewann beide Spiele, Jörn wenigstens eins und der Rest lieferte eine Nullrunde ab! Im Klartext: Weder Helmut, Dennis, Gunnar noch Rebecca gewannen ein Einzel!? Dafür klingt ein 5:9 noch viel zu gut. Ganz egal wie knapp einzelne Spiele abgegeben wurden. Sicherlich gibt es die eine oder andere Erklärung, auf die ich aber nicht bereit bin einzugehen. Und die extra eingeflogenen osteuropäischen Spieler sind auch nicht mehr das, was sie mal waren (Insider).

Standen wir nach unserer letzten Niederlage gegen Lörrach noch vor dem Abgrund, sind wir jetzt einen großen Schritt weiter. Ohne Wunder wird der Klassenerhalt kaum mehr machbar sein.

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Spiel gegen den Tabellenletzten – Lörrach

15. März 2010
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Da Siege ja seit geraumer Zeit bei uns zur Mangelware gehören, sollte doch wenigstens gegen den Tabellenletzten mal wieder einer drin sein. In der Vorrunde traten die Lörracher mit nur fünf Spielern an, was uns seiner Zeit (lang ist´s her) den Sieg sicherte. Entsprechend war die Hoffung groß, dass die Jungs wieder nur mit fünf Leuten oder bei dem Schnee überhaupt nicht kommen.

Beim Eintreffen der Gegner aber leichte Ernüchterung; vollzählig und drei unbekannte Gesichter. Wie wir im nachhinein erfahren dürfen – Starbesetzung. Mit dieser Aufstellung hat Lörrach das letzte mal vor 1½ Jahren gespielt. Über den Spielverlauf brauch ich keine Zeilen verlieren. Das Spiel ging verdient 9:2 an Lörrach. Lediglich Rebecca und Dennis konnten ihr Doppel gewinnen und Gunnar ein Einzel (Anm. d. R. allesamt Streber). Gut, es wären noch ein oder zwei Punkte mehr drin gewesen, vielleicht auch drei oder vier, aber am Spielausgang hätte das nichts geändert.

Es stellt sich die Fragen, wenn nicht gegen den Tabellenletzten, gegen wen wollen wir denn überhaupt noch gewinnen? Dieses Spiel war auf jeden Fall ein großer Schritt in die falsche Richtung.

Positiv an diesem Abend war aber, dass Helmut zur Nachfeier seines 75. Geburtstag!!! (man kann es nicht glauben) Pizza und reichlich Bier auffuhr. Einige wenige, die nicht weit nach Hause oder eine Fahrerin hatten, nutzten dies auch gleich, um den Frust im Bier zu ertränken. So wurde es, nicht nur für einige wenige, trotzdem noch ein lustiger Abend.

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Doppelspieltag mit mäßigem Erfolg

28. Februar 2010
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Um am Samstagabend nicht nach Weil und am Sonntagmorgen drauf dann gleich wieder nach Rümmingen fahren zu müssen, hat unser Mannschaftsführer einen Doppelspieltag für Samstag organisiert. So spielten wir dann um 16.00 Uhr in Weil und um 20.00 Uhr sollte es in Rümmingen weitergehen. Mit einem wieder einigermaßen hergestellten Helmut sollte insbesondere in Weil etwas herausspringen.

Der Start in Weil verlief erfolgsversprechend. Doppel 1 mit Klaus und Jörn gewann gegen das Zweierdoppel. Umgedreht lief es leider nicht so gut. Unser Doppel 2 mit Helmut und Gunnar verloren gegen das gegnerische Doppel 1. Spannend war es im Doppel 3 mit Rebecca und Dennis, welche nach einem Rückstand im fünften Satz das Spiel in der Verlängerung doch noch für sich entscheiden konnten. Im vorderen Paarkreuz ungewohntes. Lediglich Klaus konnte ein Spiel gewinnen. Helmut schien nach seiner längeren Zwangspause noch nicht ganz mit 100% spielen zu können. In der Mitte auch Ernüchterung. Hier konnte nur Jörn ein Spiel gewinnen. Die Leistung von Dennis in seinem zweiten Einzel erinnerte an ein Pferd beim Springreiten, welches vor einem Hindernis verweigert. Im hinteren Paarkreuz dann endlich mal die gewünschte Ausbeute von 3:1. Rebecca gewann ein Spiel, weil sie doch tatsächlich mal so spielte wie im Training und Gunnar konnte gleich zwei Siege einfahren. Wer mitgerechnet hat wird erkennen müssen, dass für ein Unentschieden noch das Schlussdoppel zu gewinnen war. Aber Klaus und Jörn lieben es unter Druck zu spielen. Erst dann schießt bei diesen „Landesligaspielern“ (Insider) das Adrenalin ins Blut. Sie haben in einem doch leicht spannenden Spiel im fünften Satz gezeigt wie Tischtennis gespielt wird und selbstverständlich gewonnen.

Aber wenn wir ehrlich sind, haben wir uns gegen Weil, auch wenn wir alle vier Fünfsatzspiele für uns entscheiden konnten, mehr als nur ein Unentschieden ausgerechnet.

Wie schon eingangs erwähnt, sollte es um 20.00 Uhr in Rümmingen weitergehen. Das Problem war nur, dass das Schlussdoppel in Weil erst kurz nach 20.00 Uhr endete. Ein Anruf in Rümmingen brachte Beruhigung, da die Kollegen dort vollstes Verständnis zeigten und wir so in aller Ruhe nach dorthin aufbrechen konnten.

Das Spiel selber ist recht schnell abgehandelt. Es war der bereits siegverwöhnte Gunnar, der uns zumindest den Ehrenpunkt sicherte, der Rest ging flöten. Gut, es war noch das eine oder andere knappe Spiel dabei, aber unter uns gesagt, mehr wie drei oder vier Spiele wären nicht drin gewesen. Es kann nun trefflich darüber diskutiert werden, ob das ganze Pulver bereits in Weil verschossen wurde, ein Doppelspieltag für uns übertrainierte doch zu viel ist oder eigentlich gar keiner mehr Lust hatte in Rümmingen zu spielen, da gegen den derzeit Zweitplatzierten eh kaum Aussicht auf Erfolg bestand. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus allem.

Fakt ist auf alle Fälle, dass wir gegen 14.00 Uhr aufgebrochen sind, unsere Familien allein gelassen haben und mit nur einem Punkt in der Tasche weit nach Mitternacht wieder zu Hause waren. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht!

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Misslungener Rückrundenstart

8. Februar 2010
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Die Vorzeichen für das erste Rückrundenspiel waren durch den krankheitsbedingten Ausfall von Helmut alles andere als rosig. Helmut kämpft zur Zeit gegen seinen Ischiasnerv, anstelle gegen seine Gegner an der Platte. Wir sind aber sicher, dass er diesen Kampf, wie die meisten an der Platte auch, gewinnen wird. Alles nur eine Frage der Beharrlichkeit und davon hat Helmut ja genug. Bisweilen bleibt uns nur ihm gute Besserung zu wünschen.

Der Start von Doppel 1 mit Klaus und Jörn verlief nicht schön, aber effektiv und es zählt schließlich nur das Ergebnis (Anm. d. R.: Was aber nicht an Jörn, sondern am vermeintlichen Restalkohol von Klaus lag!). Das zwangsweise neue Doppel 2 mit Dennis und Bernhard verrichtet seine Arbeit überraschend gut. Man merkte, dass diese beiden im Training bereits schon öfters miteinander gespielt haben. Es konnte am Ende zwar nur ein Satz gewonnen werden, aber es war jederzeit knapp und es wäre mehr drin gewesen. Beim Doppel 3 mit Gunnar und Rebecca bewahrheitete sich dann allerdings die Erkenntnis, dass neu zusammengestellte Doppel nicht auf Anhieb funktionieren. Vor allem dann, wenn sie zum ersten mal zusammen spielen und einer von beiden noch mit Material ausgestattet ist. Bei den Einzeln im vorderen Paarkreuz bleib Klaus seinem Motto – nicht schön, aber effektiv – treu und konnte beide Einzel für sich entscheiden. Jörn, der für Helmut nach vorne aufrücken durfte, spielte tatsächlich mal nicht schlecht. Man wächst halt mit seinen Aufgaben. Vielleicht lag es aber auch an seiner Erkältung, die dafür sorgte, dass er mal etwas langsamer und nicht so hektisch agierte. Trotzdem vergab er bei seinem ersten Spiel zwei Matchbälle! Also quasi kurz vorm Klo noch in die Hose gesch_ _ _ _ _. Wenigstens konnte er noch das zweite Spiel für sich entscheiden. In der Mitte verlor Dennis sein erstes Spiel knapp im fünften Satz. Sein Zweites konnte er aber dafür noch im fünften Satz bei einem Spielstand von 1:8!!! umbiegen und für sich entscheiden. Es ist noch nicht raus, ob die Summe, welche er dafür an den Gegner löhnte höher war, wie die an den Verband, für seinen Verbleib im mittleren Paarkreuz. Es bestätigt aber einmal mehr, dass man in der Schweiz nicht so schlecht zu verdienen scheint. Gunnar konnte die Erwartungen des mittleren Paarkreuz nicht erfüllen und verlor beide Spiele. Sicherlich spielte hier ein gewisser Trainingsrückstand eine Rolle. Das hintere Paarkreuz konnte sich schlussendlich auch nicht als Stütze hervortun. Rebecca spielte sehr stark, verlor ihr erstes Spiel aber trotzdem knapp im fünften Satz. Beim zweiten Gegner ging es dafür etwas schneller. Ja und der als Ersatz und Joker aufgebotene Bernhard, welcher im Doppel mit Dennis noch geglänzt hatte, konnte seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. Er kam leider ja nur bei einem Einzel zum Einsatz, welches dann aber auch noch viel zu schnell zu Ende ging oder besser gesagt, an ihm vorüber.

Das eine oder andere knappe Spiel noch für uns und die Sache hätte nicht 5:9 ausgehen müssen. Mit Helmut an Bord, Jörn dann in der Mitte, Gunnar hinten und die Doppel wie gewohnt, wäre deutlich mehr drin gewesen.

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Jahresabschlussturnier am 21.12.2009

1. Januar 2010
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Anstelle des obligatorischen Nikolausturniers für unsere Jugend, wurde im letzten Training des Jahres 2009 ein Weihnachtsturnier durchgeführt. Musste sich unsere Jugend im letzten Jahr zuerst noch in einem Geschicklichkeitspart und danach im Tischtennisspielen beweisen, so wurde dieses Jahr nur noch Tischtennis gespielt. Zu gewinnen gab es vier Kinogutscheine im Wert von insgesamt 30 €. Kai und Markus wurden von der Turnierleitung vorab mit einem Handicap von fünf Punkten belegt. D.h. sie mussten ihren Gegnern in jedem Satz fünf Punkte Vorsprung einräumen. Michael, über dessen Geburtsdatum an diesem Tag großzügig hinweggesehen wurde, bekam ein Handicap von drei Punkten. Dieses stellte sich aber im Nachhinein als zu ambitioniert heraus. (Anm. d. R.: Das arme Kind hat es aber trotzdem überlebt.) Die Verantwortlichen haben bei der Festlegung dieses Handicaps die mehrere Monate dauernde Zwangstrainingspause nicht richtig bewertet.

Aufgeteilt in zwei Gruppen je fünf Spieler, wurde erst mal Jeder gegen Jeden gespielt. Danach spielten die beiden Erstplatzierten beider Gruppen um Platz eins, die beiden Zweitplatzierten um Platz drei, usw. So wurden in insgesamt 45 Spielen folgende Platzierungen ausgespielt:

1. Markus
2. Kai
3. Erik
4. Maximilian
5. Thorsten
6. Marius
7. Michael
8. Niklas
9. Konstantin
10. Philipp

Im anschließenden Erwachsenentraining wurde von einem überaus findigen Spielkameraden die Idee geboren, im letzten Training des Jahres doch auch noch ein kleines Abschlussturnier durchzuführen. Helle Begeisterung breitete sich aus und bei acht Personen wurde als Spielmodus Jeder gegen Jeden gewählt. Nach den insgesamt 56 Spielen ergab sich folgende Rangfolge:

1. Jörn
2. Gunnar
3. Dennis
4. Klaus M.
5. Oliver
6. Bernd
7. Bernhard
8. Klaus W.

Und bei so manchem Spielkamerad schlug die helle Begeisterung in stille Trauer um.

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Lichte Momente – Die Zweite

13. Dezember 2009
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Unser letztes Spiel der Vorrunde sollte nach Meinung unseres Mannschaftsführers, der sich jetzt auch noch als persönlicher Trainer des Redakteures ausgibt, recht unspektakulär und schnell über die Bühne gehen. Wer die letzten Berichte gelesen hat, wird sich denken können, welche Mannschaft von ihm als Favorit ins Rennen ging.

Der Anfang war recht gut gelungen, denn alle drei Doppel waren erfolgreich. Ja selbst die Unterirdischen sind auferstanden. So ein Start gibt natürlich Aufwind. Was uns diese Saison noch nicht so oft vergönnt war. Bei den Einzeln konnte Klaus gleich noch eins draufsetzen und sein erstes Spiel für sich entscheiden. Helmut verpasste den Sieg denkbar knapp im fünften Satz. Und man sollte es kaum für möglich halten, aber in der Mitte kamen doch tatsächlich in der ersten Runde von Jörn und Dennis beide Einzel. Die Vermutung liegt nahe, dass Schwörstadt in der Mitte schwach besetzt war. Hinten versemmelte unsere Anspielgöttin ihr Einzel leider knapp, aber versemmelt bleibt halt versemmelt. Oder sollte ich besser sagen verzwiebackt? Gunnar hatte gegen seine Gegnerin (ja in Schwörstadt spielt auch eine Dame mit) schwer zu kämpfen und schaffte im fünften Satz ein glückliches 11:9. Das bedeutete nach der ersten Runde eine Führung von 7:2, was ja eigentlich für einen Sieg reichen sollte.

Klaus tat sich gegen den sehr variantenreich spielenden Noppenbelag seines zweiten Gegners schwer und verlor. Helmut überlebte tatsächlich die Brachialschüsse seines Gegners, welche bei einem Körpertreffer durchaus auch als mittelschwere Körperverletzung ausgelegt werden konnten. Erfreulich bei jedem Treffer war nur, dass diese oft genug über die Platte hinaus gingen und Helmut sich so über einen Sieg freuen konnte. Das Netz hatte nach diesem Spiel übrigens, wider gegen jede Erwartung, keinerlei Beschädigungen. Und es war die Mitte oder besser gesagt einer aus der Mitte, um genau zu sein Jörn, welcher mit seinem zweiten Spiel den Sieg mit 9:3 besiegelte.

Nach Ende der Vorrunde bedeutet dies den sechsten Rang.

Die einzelnen Bilanzen stellen sich wie folgt dar:
Klaus 9:9
Helmut 11:7
Jörn 7:10
Dennis 4:10
Rebecca 2:10
Gunnar 9:4
Markus 1:1
Bernd 0:1

Doppel:
Klaus/Jörn 8:4
Helmut/Gunnar 3:6
Rebecca/Dennis 2:4
Dennis/Markus 1:0
Rebecca/Bernd 0:1

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